Lebensräume für eine selbstbestimmte Zukunft

Wohngruppen

Wir fördern Kinder und Jugendliche individuell entsprechend ihres Entwicklungsstands und begleiten sie langfristig auf dem Weg zu einem eigenständigen und verantwortungsvollen Leben.

Durch vertrauensvolle und wertschätzende Beziehungsarbeit schaffen wir eine stabile Grundlage, um gemeinsam realistische Ziele zu erreichen. Gegenseitiger Respekt und Unterstützung prägen dabei unser Miteinander und sind zentrale Säulen unserer pädagogischen Arbeit.
Unsere Lebensräume bieten Sicherheit, Orientierung und Raum für persönliche Entfaltung – damit junge Menschen ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können.

Unser Stammgelände

vielfältige Wohngruppen für individuelle Förderung

Das Stammgelände der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Bad Homburg, Haus Gottesgabe gGmbH, beherbergt drei stationäre Wohngruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

Jede Wohngruppe ist darauf ausgerichtet, den spezifischen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden und ihnen einen sicheren, fördernden Lebensraum zu bieten.

Die drei Wohngruppen befinden sich auf einem weitläufigen Gelände (Stammgelände). Die Lage ist hervorragend an öffentliche Verkehrsmittel angebunden, mit einer Bushaltestelle direkt vor dem Gelände.

Besondere Ausstattung auf dem Stammgelände:

Haus Weller

Ein geschützter Lebensraum für Kinder und Jugendliche mit geistiger oder seelischer Beeinträchtigung

In unserer Wohngruppe Haus Weller bieten wir Kindern und Jugendlichen mit geistiger oder seelischer Beeinträchtigung ein sicheres, strukturiertes und entwicklungsförderndes Zuhause. Als anerkannte Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche begleiten wir junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in ihrer persönlichen Entwicklung.

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf einem systemisch-traumapädagogischen Ansatz. Wir begegnen jedem Kind mit Empathie, Wertschätzung und einer fachlich fundierten Haltung. Ziel unserer Arbeit ist es, Ressourcen zu stärken, Schutz und Orientierung zu geben sowie emotionale Stabilität und Selbstwirksamkeit zu fördern.

Das pädagogische Fachteam arbeitet im Bezugsbetreuungssystem, das verlässliche Beziehungen schafft und individuelle Entwicklungsprozesse kontinuierlich begleitet. Die vertrauensvolle Bindung zwischen Kind und Bezugsbetreuer:in bildet dabei die Grundlage für Stabilisierung, Förderung und persönliche Entwicklung.

Haus Weller steht für ein liebevoll gestaltetes, professionell geführtes Zuhause auf Zeit – mit Raum zum Wachsen, Heilen und zur Entwicklung neuer Perspektiven.

  • Das Angebot im Haus Weller ist ein vollstationäres Angebot nach dem Hessischen Rahmenvertrag nach §131SGB IX für Leistungen zur Sozialen Teilhabe und zur Teilhabe an Bildung bis zur Beendigung der Schulausbildung (Sekundarstufe II) (Rahmenvertrag 1)
  • Ferner ist das Angebot für Kinder und Jugendliche im Bereich von §§34, 35a SGB VIII oder § 10 KjHG bis zur Beendigung der Schulausbildung (Sekundarstufe II) geeignet, wenn eine Traumatisierung vorliegt.
  • Aufnahme 9 junge Menschen
  • Für junge Menschen von 6 – 17 Jahren
  • Unser Angebot richtet sich an wesentlich behinderte oder von einer wesentlichen Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche, die gemäß § 99 SGB IX Anspruch auf Eingliederungshilfe nach den einschlägigen gesetzlichen Regelungen haben.
  • Diese jungen Menschen bringen häufig vielschichtige Beeinträchtigungen und eine belastende Lebensgeschichte mit. Sie benötigen eine intensive, individuell zugeschnittene Förderung sowie ein verlässliches Umfeld, das Stabilität, Schutz und Entwicklungsperspektiven bietet. In vielen Fällen ist der Hilfebedarf so ausgeprägt, dass frühere Unterbringungsversuche bereits mehrfach gescheitert sind oder das Herkunftssystem keine adäquaten Unterstützungsstrukturen mehr bereitstellen kann.
  • Darüber hinaus richtet sich unser Angebot an Kinder und Jugendliche mit einem erhöhten psychosozialen Unterstützungsbedarf im Rahmen der Hilfen zur Erziehung nach den §§ 34 und 35a SGB VIII sowie in Einzelfällen nach § 10 KJHG, insbesondere wenn eine psychische Erkrankung oder Traumatisierung vorliegt. Die Aufnahme ist grundsätzlich bis zur Beendigung der Schulausbildung (Sekundarstufe II) möglich.
  • Unsere Einrichtung ist besonders geeignet für:
  • Kinder und Jugendliche mit geistiger oder seelischer Behinderung
  • Junge Menschen mit erheblichem Förderbedarf in den Bereichen emotionale Entwicklung, soziales Verhalten, Wahrnehmung, Sprache oder Kognition
  • Kinder und Jugendliche mit chronischen Traumatisierungen, Bindungsstörungen oder multiplen Diagnosen
  • Personen, bei denen bereits mehrere Maßnahmen im Jugendhilfesystem ohne nachhaltigen Erfolg verlaufen sind
  • Ausgeschlossen sind Personen, für die der örtliche Träger der Eingliederungshilfe nicht der zuständige Leistungsträger nach dem Hess. Ausführungsgesetz zum Sozialgesetzbuch IC (HAG/SGB IX) ist.
  • körperliche Beeinträchtigungen, die Barrierefreiheit erfordern
  • erhebliche Weglauf-Tendenzen
  • stark auffälliges sexualisiertes Verhalten
  • stark auffälliges aggressives Verhalten
  • fremd- oder eigengefährdendem Verhalten
  • Schwangerschaft
  • Personalschlüssel: 1:1,32

    Individuelle Hilfe für junge Menschen mit psychischen Auffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen und geistiger Behinderung

    Die komplexen Herausforderungen junger Menschen mit psychischen Auffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen und geistiger Behinderung erfordern eine intensive, individuelle und ganzheitlich ausgerichtete Betreuung. Viele unserer BewohnerInnen benötigen – vorübergehend oder dauerhaft – einen hohen Unterstützungsbedarf. Um diesem gerecht zu werden, arbeiten wir mit einem multimodalen Betreuungsansatz, der die unterschiedlichen Lebensbereiche und Förderbedarfe systematisch integriert.

    Unser Betreuungsansatz umfasst:
  • Hohe Betreuungsdichte
    Unsere pädagogischen Fachkräfte begleiten die jungen Menschen engmaschig bei der Strukturierung ihres Alltags, bei der Bewältigung schulischer und beruflicher Anforderungen sowie im sozialen Miteinander. Die individuelle Förderung orientiert sich an den Ressourcen und Entwicklungszielen jedes Einzelnen.
  • Ganzheitliche Förderangebote
    Pädagogische, psychologische und (psycho-)therapeutische Maßnahmen zielen auf die Stärkung der Persönlichkeit, den Umgang mit Belastungen und die Verarbeitung biografischer Erfahrungen. Bei Jugendlichen mit geistiger Behinderung liegt der Fokus zusätzlich auf lebenspraktischen Fähigkeiten, sozialer Integration und individueller Teilhabe.
  • Psychoedukation und Verhaltenstraining
    In alters- und entwicklungsangemessener Weise vermitteln wir Wissen über psychische Erkrankungen, geistige Beeinträchtigungen und angemessene Bewältigungsstrategien. Für Jugendliche mit geistiger Behinderung setzen wir dabei auf anschauliche, kleinschrittige und praxisnahe Methoden.
  • Medizinische Begleitung
    Die Sicherstellung und Überwachung der medizinischen Versorgung erfolgt in enger Kooperation mit FachärztInnen, TherapeutInnen und externen Diensten. Auch medikamentöse Therapien werden professionell begleitet.

    Unsere Wohngruppe richtet sich an junge Menschen, die sich in akuten Krisensituationen befinden, deren Kindeswohl gefährdet ist oder bei denen aufgrund einer geistigen oder seelischen Behinderung eine Unterbringung außerhalb der Herkunftsfamilie erforderlich ist. In der familienähnlichen Struktur unserer Wohngruppe finden sie Schutz, Halt und intensive pädagogische Betreuung.

    Schwerpunkte unserer Arbeit:
  • Beziehungsarbeit und Bindungssicherheit
    Jede:r Bewohner:in wird von zwei festen BezugsbetreuerInnen begleitet. Diese stabile Beziehungskonstellation schafft Vertrauen, Orientierung und emotionale Sicherheit.
  • Strukturierte, schützende Lebensumwelt
    Die Gestaltung eines stabilen Alltags mit klaren Regeln, Ritualen und verlässlichen Bezugspersonen trägt zur Reduktion von Belastungssymptomen bei und fördert emotionale Stabilität.
  • Individuelle Entwicklung und Teilhabe
    Unsere Angebote zielen auf die Förderung von Selbstständigkeit, sozialer Integration und die aktive Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft – unter Berücksichtigung des jeweiligen Förderbedarfs.

  • Reaktionen und Symptomatiken, mit denen wir arbeiten:
  • Je nach individueller Vorgeschichte und Belastungslage zeigen die jungen Menschen unterschiedliche Verhaltensweisen und psychische Reaktionen, wie z. B.:
  • Posttraumatische Belastungssymptome, Flashbacks, dissoziative Zustände, Erstarrung oder Fluchtverhalten
  • Wahrnehmungsveränderungen, Amnesien, depressive Zustände, psychosomatische Beschwerden
  • Aggressives oder selbstverletzendes Verhalten, Rückzug, Kommunikationshemmnisse (insbesondere bei geistiger Behinderung)
  • Bedarfe der jungen Menschen:
  • Verlässliche, kontinuierliche Beziehungsgestaltung und Begleitung
  • Stabile, geschützte Wohnstruktur mit klarer Tagesstruktur
  • Spezifische Förderangebote, z. B. Verhaltenstraining, soziale Kompetenzförderung, heilpädagogische und therapeutische Maßnahmen
  • Unterstützung in lebenspraktischen Bereichen wie Körperpflege, Ernährung, Haushaltsführung – besonders bei geistiger Beeinträchtigung
  • Förderung der sozialen Teilhabe und des Selbstwertgefühls
  • Unser Ziel
  • Unser Ziel ist es, jungen Menschen in schwierigen Lebensphasen ein sicheres, wertschätzendes Umfeld zu bieten, in dem sie zur Ruhe kommen, Vertrauen entwickeln und ihre persönlichen Ressourcen entdecken können. Wir unterstützen sie dabei, ihre Lebensqualität zu verbessern, ihre psychische und soziale Stabilität zu stärken und eine positive Perspektive für ihre Zukunft zu entwickeln.
  • Ziel ist es, schrittweise eine Stabilisierung, Stärkung des Selbstwertgefühls und eine besser gelingende Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen – angepasst an die jeweiligen individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse.
  • großes Haus auf unserem Stammgelände in ruhigem Wohngebiet
  • 9 Einzelzimmer und mehrere Bäder
  • Ein zentraler Wohn- und Essbereich mit offener Küche
  • Im Wohnbereich TV und PC
  • Spiel und Aufenthaltsbereich
  • Besprechungsraum für vertrauliche Gespräche
  • Auf dem Stammgelände befinden sich auch ein Therapieraum und Kreativraum

Haus Schatzinsel

Ein sicherer Ort für Kinder mit intensivpädagogischem und therapeutischem Förderbedarf

Im Haus Schatzinsel bieten wir Kindern im Alter von 3 bis 10 Jahren ein liebevolles, geschütztes und entwicklungsförderndes Zuhause, wenn das Aufwachsen in der Herkunftsfamilie vorübergehend oder dauerhaft nicht möglich ist. Unser Angebot richtet sich an Kinder mit intensivem pädagogischem, psychologischem oder therapeutischem Unterstützungsbedarf, häufig in Folge traumatischer Erfahrungen, Entwicklungsstörungen oder seelischer Belastungen.

Unsere Wohngruppe ist darauf spezialisiert, den jüngsten unter den betreuten Kindern ein stabiles, verlässliches Umfeld zu bieten – mit feinfühliger Betreuung, klaren Strukturen und individuellen Förderangeboten, die sich am Entwicklungsstand und den persönlichen Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes orientieren.

Unsere Arbeit orientiert sich an den individuellen Stärken der jungen Menschen und ihrem Recht auf Förderung, Sicherheit und persönliche Entwicklung. Gemeinsam bereiten wir sie darauf vor, ihr Leben eigenverantwortlich und selbstbewusst zu gestalten.

Haus Schatzinsel ist ein Jugendhilfeeinrichtung gemäß den Hilfen zur Erziehung §27 i.V. mit §34 SGB VIII (Heimerziehung in einer Einrichtung über Tag und Nacht, sonstige betreute Wohnform), sowie der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung oder drohender seelischer Behinderung gem. §35a SGB VIII.

  • Intensivpädagogisch-therapeutische Wohngruppe
  • Aufnahme 8 junger Menschen
  • Für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 – 10 Jahren 
  • Ein Wohngruppenwechsel innerhalb unserer Einrichtung ist möglich:
    Je nach Alter und individuellem Bedarf kann eine Überleitung in das Haus Weller (ab 6 Jahren) oder das Haus Lebensweg (ab 8 Jahren) erfolgen.

Unsere Wohngruppe richtet sich an Kinder und Jugendliche mit komplexen psychischen und emotionalen Belastungen sowie Entwicklungsverzögerungen, die einen vorübergehenden oder längerfristigen, intensiven pädagogischen und therapeutischen Unterstützungsbedarf aufweisen.

Mögliche Aufnahmekriterien sind unter anderem:

  • Beziehungs- und Bindungsstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen und -beeinträchtigungen
  • Rückfall in frühkindliches Verhalten (z. B. repetitives Spiel, Verlust erlernter Fähigkeiten)
  • Hospitalisierte Verhaltensweisen
  • Suchtverhalten
  • Sexualisiertes Verhalten
  • Starke emotionale und psychische Beeinträchtigungen (z. B. Ängste, Wahrnehmungsstörungen, Hypervigilanz, Konzentrationsprobleme)
  • Desorientierung, Trennungs- und Zukunftsängste, verzerrte Realitätswahrnehmung
  • Dissoziales Verhalten, Konflikte mit Gleichaltrigen und Erwachsenen
  • Aggressives, autoaggressives oder gewalttätiges Verhalten
  • Schlafstörungen, gestörter Tag-Nacht-Rhythmus
  • Selbstverletzendes Verhalten, suizidale Gedanken oder Impulse
  • Panikattacken und ausgeprägte Angstreaktionen
  • Sozialer Rückzug und Isolation
  • Starke Verunsicherung, Verlust von Alltagsstruktur
  • Einnässen, Einkoten
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Körperpflege und Hygiene
  • Körperkontaktblockaden, Angst vor Nähe, Abwehrverhalten
  • Deutlich distanzloses Verhalten
  • Schwere geistige und körperliche Behinderungen (Räumlichkeiten sind nicht Rollstuhlgeeignet)
  • Personalschlüsse.: 1:0,8
  • Psychotherapie
  • Intensivpädagogische-therapeutische Angebote

Die komplexen Herausforderungen junger Menschen mit psychischen Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen erfordern eine intensive und ganzheitliche Betreuung. Oft besteht ein vorübergehender oder dauerhafter hoher Hilfebedarf, der einen multimodalen Betreuungsansatz notwendig macht.

Unser Betreuungsansatz umfasst:

  • Hohe Betreuungsdichte: Pädagogische Fachkräfte unterstützen die jungen Menschen intensiv bei der Strukturierung ihres Alltags sowie bei schulischen und Anforderungen im Kita-Alltag.
  • Ganzheitliche Förderangebote: Pädagogische, psychologische und (psycho-) therapeutische Maßnahmen stärken die Persönlichkeitsentwicklung und helfen im Umgang mit psychischen Belastungen, Traumata und bisherigen Lebenserfahrungen.
  • Medizinische Begleitung: Sicherstellung und Überwachung der notwendigen medizinischen Versorgung.
  • Bindungsorientierte Beziehungsarbeit durch feste Bezugspersonen (z. B. Zwei-Betreuersystem), mit Fokus auf eine verlässliche, sichere Umgebung 
  • Psychoedukation: Vermittlung von Wissen über psychische Erkrankungen und Bewältigungsstrategien, um Selbstverständnis und Selbstmanagement zu fördern.

Unsere Wohngruppe richtet sich an junge Menschen, die sich in einer stark belasteten Krisensituation befinden und deren Kindeswohl gefährdet ist. Sie benötigen Schutz und eine intensive pädagogische Betreuung in einer familienähnlichen Wohnform als sichere Alternative zum Herkunftsumfeld.

Schwerpunkt der Arbeit ist:

  • Aufbau vertrauensvoller Beziehungen durch zwei feste Bezugsbetreuerinnen pro Bewohnerin
  • Bedürfnisorientierte Bindungsarbeit, die Sicherheit vermittelt und Geborgenheit schafft
  • Gestaltung eines stabilen, sicheren Umfelds, das den besonderen Schutzbedarf berücksichtigt

Aufgrund ihrer Belastungssituation können die jungen Menschen unterschiedlichste Reaktionen zeigen, wie zum Beispiel:

  • Posttraumatische Belastungssymptome, Flashbacks, dissoziative Zustände, Erstarrung oder Fluchtverhalten
  • Wahrnehmungsveränderungen, Amnesie, innere Leere, Depressionen und psychosomatische Beschwerden 
  • Etc.

Bedarfe der jungen Menschen:

  • Kontinuierlicher, verlässlicher Betreuung, Begleitung und Förderung
  • Aufbau und Erhalt sozialer Kontakte in einem geschützten und stabilen Umfeld
  • Spezifischem Verhaltenstraining, Coaching und therapeutischen Angeboten

Unser Ziel im Haus Schatzinsel ist es, den Kindern eine neue Perspektive voller Vertrauen, Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Wir glauben an die Ressourcen jedes einzelnen Kindes – und begleiten sie dabei, Schritt für Schritt wieder in sich selbst und in die Welt zu vertrauen. 

  • großes Haus auf unserem Stammgelände in ruhigem Wohngebiet
  • Küche, Ess- und Spielraum, Förder-, Snozel-, Lese-, Kreativraum
  • Einzel- und Doppelzimmer und mehrere Bäder
  • Große Terrasse mit eingezäuntem Garten – Sandkasten, Wasserbahn, Fahrzeugen
  • Starke Bezugspädagogik
    Jedes Kind wird durch zwei feste Bezugserzieher:innen begleitet, die Bindung aufbauen, Entwicklung ermöglichen und bei Übergängen (z. B. in Schule oder Pflegefamilie) unterstützend zur Seite stehen.
  • Ein sicherer, verlässlicher Lebensraum
    In einem geschützten Rahmen schaffen wir Sicherheit, Geborgenheit und emotionale Stabilität – besonders wichtig für Kinder, die in ihrem bisherigen Lebensumfeld Vernachlässigung, Gewalt oder Überforderung erlebt haben.
  • Frühzeitige und gezielte Förderung
    Unsere pädagogischen und therapeutischen Fachkräfte arbeiten eng zusammen, um die emotionale, soziale, sprachliche und kognitive Entwicklung der Kinder ganzheitlich zu fördern – spielerisch, altersgerecht und auf Augenhöhe.
  • Traumasensible Betreuung
    Viele unserer Kinder bringen belastende Vorerfahrungen mit. Unser traumapädagogischer Ansatz sorgt dafür, dass diese Erfahrungen achtsam aufgearbeitet werden können – immer unter Berücksichtigung der kindlichen Lebenswelt und in engem Austausch mit der internen Psychotherapeutin oder erxternen Therapeut:innen und Fachstellen.
  • Alltag mit Struktur und Herz
    Rituale, feste Tagesabläufe und verlässliche Bezugspersonen geben Halt und Orientierung. Gleichzeitig bleibt Raum für Spiel, Kreativität und Entfaltung – denn Kinder lernen und heilen durch Beziehung und Erleben.

Haus Lebensweg

Ein sicherer Ort für junge Menschen mit intensivpädagogischem und therapeutischem Förderbedarf

Im Haus Lebensweg bieten wir Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren ein geschütztes Zuhause, wenn eine Erziehung außerhalb des Elternhauses notwendig ist. In besonderen Fällen nehmen wir auch jüngere Kinder ab 8 Jahren auf, zum Beispiel nach einer Überleitung aus unserer Wohngruppe Haus Schatzinsel.

Unsere Wohngruppen sind speziell darauf ausgerichtet, junge Menschen mit einem intensiven pädagogischen und therapeutischen Unterstützungsbedarf zu begleiten. Dabei legen wir Wert auf eine langfristige Betreuung, die gezielt auf die individuellen Lebenslagen und Bedürfnisse eingeht.

Unsere Arbeit orientiert sich an den individuellen Stärken der jungen Menschen und ihrem Recht auf Förderung, Sicherheit und persönliche Entwicklung. Gemeinsam bereiten wir sie darauf vor, ihr Leben eigenverantwortlich und selbstbewusst zu gestalten.

  • Haus Lebensweg ist ein Jugendhilfeeinrichtung gemäß den Hilfen zur Erziehung §27 i.V. mit §34 SGB VIII (Heimerziehung in einer Einrichtung über Tag und Nacht, sonstige betreute Wohnform), sowie der Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche nach gem. §35a SGB VIII und § 41 SGB VIII.
  • Intensivpädagogisch-therapeutische Wohngruppe
  • Aufnahme 8 junge Menschen
  • Für Kinder und Jugendliche von 10 – 19 Jahren
  • Minderjährige, die einen Anspruch auf Eingliederungshilfe gemäß § 35a SGB VIII haben, können in die Einrichtung aufgenommen werden, wenn sie mit bestimmten psychischen Störungen oder Auffälligkeiten konfrontiert sind, die durch die folgenden ICD-10-Diagnosen definiert sind:
    Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen – F1-Diagnosen. Ausgeschlossen sind hierbei die aktive Abhängigkeit und das Dealen.
  • Schizophrenie, Schizotype und wahnhafte Störungen – F2-Diagnosen.
  • Affektive Störungen – F3-Diagnosen.
  • Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen – F4-Diagnosen.
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren – F5-Diagnosen.
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen – F6-Diagnosen
  • Entwicklungsstörungen – F8-Diagnosen.
  • Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend – F9-Diagnosen.
  • Nicht näher bezeichnete psychische Störungen – F99-Diagnose
  • Kinder/Jugendliche mit stark ausgeprägten und multiplen sozialen und anderen Problemlagen sowie mit traumatischen Erfahrungen/Erlebnissen wie u.a. sexuellem Missbrauch oder Gewalterfahrungen
  • Schwere geistige und körperliche Behinderungen (Räumlichkeiten sind nicht Rollstuhlgeeignet)
  • Hohe Suizidalität
  • Massives Substanzmittelproblematik-/-abhängigkeit
  • Handel mit Drogen
  • Ausgeprägte Gewaltbereitschaft
  • Junge Menschen mit (massiv missbräuchlichen, übergriffigen) Täterstrukturen – z.B. sexuelle Übergriffe, kriminelles Handeln
  • Schwangere junge Menschen
  • Personalschlüssel: 1:0,97
  • Die komplexen Herausforderungen junger Menschen mit psychischen Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen erfordern eine intensive und ganzheitliche Betreuung. Oft besteht ein vorübergehender oder dauerhafter hoher Hilfebedarf, der einen multimodalen Betreuungsansatz notwendig macht.
    Unser Betreuungsansatz umfasst:
  • Hohe Betreuungsdichte: Pädagogische Fachkräfte unterstützen die Jugendlichen intensiv bei der Strukturierung ihres Alltags sowie bei schulischen und beruflichen Anforderungen.
  • Ganzheitliche Förderangebote: Pädagogische, psychologische und (psycho-)therapeutische Maßnahmen stärken die Persönlichkeitsentwicklung und helfen im Umgang mit psychischen Belastungen, Traumata und bisherigen Lebenserfahrungen.
  • Psychoedukation: Vermittlung von Wissen über psychische Erkrankungen und Bewältigungsstrategien, um Selbstverständnis und Selbstmanagement zu fördern.
  • Medizinische Begleitung: Sicherstellung und Überwachung der notwendigen medizinischen Versorgung.

  • Unsere Wohngruppe richtet sich an junge Menschen, die sich in einer stark belasteten Krisensituation befinden und deren Kindeswohl gefährdet ist. Sie benötigen Schutz und eine intensive pädagogische Betreuung in einer familienähnlichen Wohnform als sichere Alternative zum Herkunftsumfeld.

  • Schwerpunkt unserer Arbeit ist:
  • Aufbau vertrauensvoller Beziehungen durch zwei feste BezugsbetreuerInnen pro Bewohnerin
  • Bedürfnisorientierte Bindungsarbeit, die Sicherheit vermittelt und Geborgenheit schafft.
  • Gestaltung eines stabilen, sicheren Umfelds, das den besonderen Schutzbedarf berücksichtigt

  • Aufgrund ihrer Belastungssituation können die Jugendlichen unterschiedlichste Reaktionen zeigen, wie zum Beispiel:
  • Posttraumatische Belastungssymptome, Flashbacks, dissoziative Zustände, Erstarrung oder Fluchtverhalten
  • Wahrnehmungsveränderungen, Amnesie, innere Leere, Depressionen und psychosomatische Beschwerden
  • Etc.

  • Bedarfe der jungen Menschen:
  • Kontinuierlicher, verlässlicher Betreuung, Begleitung und Förderung
  • Aufbau und Erhalt sozialer Kontakte in einem geschützten und stabilen Umfeld
  • Spezifischem Verhaltenstraining, Coaching und therapeutischen Angeboten

  • Unser Ziel ist es, den jungen Menschen in diesem herausfordernden Lebensabschnitt umfassende Unterstützung zu bieten, um ihre Stabilität, Lebensqualität und persönliche Entwicklung nachhaltig zu fördern.
  • großes Haus auf unserem Stammgelände in ruhigem Wohngebiet
  • gemeinschaftliche Nutzung von großer Wohnküche, Wohnzimmer mit TV und PC, Spiel und Aufenthaltsraum, Aktionsraum, Kreativraum, Besprechungsraum für vertrauliche Gespräche oder Rückzugsmöglichkeit
  • Acht Einzelzimmer und mehrere Bäder
  • Individuelle Förderung: Unsere pädagogischen und therapeutischen Angebote helfen den jungen Menschen, ihre persönlichen Herausforderungen zu bewältigen, ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen zu stärken und ihre Selbstständigkeit zu entwickeln.
  • Unterstützung in allen Lebensbereichen: Ob Schule, Ausbildung oder Alltag – wir beraten und begleiten die Jugendlichen umfassend, um ihre Lebensperspektiven nachhaltig zu verbessern.
  • Ein sicheres und stabiles Umfeld: Wir schaffen einen geschützten Rahmen, der besonders wichtig ist für junge Menschen mit Erfahrungen von Gewalt, Missbrauch oder anderen belastenden Erlebnissen.
  • Begleitung nach Krisen: Für Jugendliche, die im Anschluss an Jugendhilfemaßnahmen oder kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen intensive Unterstützung benötigen, sind wir ein verlässlicher Partner auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
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